In Port Elisabeth (oder wie es jetzt eigentlich offiziell heißt, in Gqeberha) angekommen, machen wir uns auf die Suche nach unserem heutigen Ausflugsanbieter. Obwohl wir den Ausflug über Get-Your-Guide gebucht haben, kümmert sich vor Ort eine andere Agentur um die Durchführung. Wir finden den Stand von Into Tours und steigen zusammen mit sechs anderen AIDA Gästen in den Kleinbus von King Elvis, unserem Tourguide. Ein echter Glücksgriff wie sich zeigen wird.

Dann fahren wir zum Addo Elephant Park, dem drittgrößten Nationalpark in Südafrika. Welches Tier sehen wir somit als erstes? Richtig! Einen Kaffernbüffel.

Der Büffel gehört neben dem Nashorn, dem Geparden, dem Löwen und (überraschender Weise) dem Elefanten zu den Big Five.
Nicht zu den Big Five gehören die super coolen Warzenschweine, die wir als zweites zu Gesicht bekommen. Insbesondere die vielen Ferkel sind super süß. Im Addo Elephant Park stellen sie übrigens die größte Gruppe von Tieren.

Deutlich vor den Elefanten. So gesehen müsste der Park eigentlich umbenannt werden. Obwohl sie beim Stadtnamen dort viel Energie investieren, damit der von den englischen Besatzern gewählte Name weg kommt, sind sie beim Park hier eher defensiv unterwegs. Mein Eindruck ist: Die Warzenschweine werden hier benachteiligt. Scheint Ihnen aber egal zu sein.
Zugegebener Weise die Elefanten sind auch sehr cool.




Und sie interessieren sich für uns Menschen und unsere lauten Autos mal so überhaupt nicht. Wir kommen deshalb super nah an die Elefanten ran, ohne, dass es sie zu stören scheint. Manchmal laufen sie so nah an unserem Kleinbus vorbei, dass man sie fast berühren könnte. Machen wir aber lieber nicht.
King Elvis erweist sich nicht nur als Super-Guide, sondern auch als Elefanten Flüsterer. Er positioniert das Auto so, dass eine Gruppe Elefanten direkt auf unser Auto zuläuft. Super cool. Bis sie näher kommen und voll auf unser Auto zu halten. Ich stelle mir kurz die Frage, was passiert wenn sie nicht den Kurs ändern. Hält so ein Kleinbus Dach einen Elefanten aus?
Zielsicher haben sie dann aber ca. einen halben Meter vor unserer Stoßstange die Straße gekreuzt.

Mit den Elefanten endet unsere Sichtung der Big Five. Nashörner, Geparden und Löwen zeigen sich uns nicht. Das finde ich ganz ok so. Klar hätte ich alle drei auch noch gerne gesehen. Das man aber nicht immer alle sieht und es deshalb natürlich keine Garantie gibt, beweist, dass es eben wild lebende Tiere sind.
Außerdem zeigen sich uns viele andere spannende Tiere, die halt nicht zu den Big Five gehören. Zebras, verschiedene Antilopenarten, Strauße, Grünmeerkatzen, Paviane und Schakale.








Laut King Elvis ist die Sichtung einer Hyäne etwas ganz besonderes, da man diese wohl nur super selten zu sehen bekommt.

King Elvis bereitet uns eine sehr gelungene Safari, die mir als absolutes Highlight in Erinnerung bleiben wird. Selbst Stefan, der bekanntlich eher im Fanclub „Tote Steine“ ist, muss zugeben, dass die Safari ganz cool war. Ein in Bezug auf lebende Dinge sehr seltener Gefühlsausbruch.

Hallo Jungs. Bild 1: Warum trägt euer Elvis eine „Vollbartperücke“? Ist es am Ende der echte Elvis und will nur nicht erkannt werden😂🤣
So wird es seien.