Gestern Abend sind wir in Schaffhausen im Kronenhofhotel in der Schweiz angekommen. Ein nicht unentschiedenes Detail bei einem Roadtrip in der Schweiz.

Schon bei der Begrüßung an der Rezeption fällt uns ein erster Unterschied auf. Man begrüßt hier Menschen mit dem Universal Gruß „Grüezi.“ Dieser scheint unabhängig von der Tageszeit immer nutzbar. Außer „Grüezi“ verstehen wir auf Schwitzerdütsch aber nicht viel, was die Mitarbeitern sofort ins Hoch-Deutsch wechseln lässt. Das hilft.

Dann nutzen wir den restlichen Tag für einen Abend Spaziergang durch das wirklich hübsche Schaffhausen.

Am nächsten Morgen beim Aus-Checken entscheide ich mich spontan dazu mich an die Schweizer anzupassen und begrüße die mir bisher unbekannte Mitarbeitende mit „Grüezi.“ Ein Fehler, wie sich sofort zeigt. Die Hotelfrau textet mich jetzt auf Schwitzerdütsch zu. Ich verstehe nichts. An der Betonung erkenne ich immerhin, dass das letzte wohl eine Frage war. Eine Frage, die ich jetzt beantworten soll. Also antworte ich mit einem zögernden „Ja!.“ Sie schaut mich verwirrt an und wechselt netterweise ins Hoch-Deutsch. Die Frage, ob ich mit Karte oder bar bezahlen möchte, kann man scheinbar nicht mit „Ja“ sinnvoll beantworten.

Mein Reinfall mit dem Grüezi, hat allerdings nichts mit dem Rheinfall zu tun, den wir heute besuchen.

Ein wirklich beeindruckendes Naturschauspiel, welches sich auf Fotos nicht wirklich abbilden lässt.

Deshalb hier ein kleines Video, welches die enorme Kraft des Wassers besser transportiert.

Dann fahren wir nach Zürich. Genauer gesagt zum Uetliberg, dem Hausberg von Zürich, von dem man einen tollen Blick auf die mit 436.000 Einwohner größte Stadt der Schweiz haben soll.

Nach knapp vierzig Minuten Fahrt sind wir da. Also zumindest, wenn man Google Maps glaubt. Jetzt gibt es scheinbar unterschiedliche Deutungsmöglichkeiten von „da.“ Im Sinne von auf dem Gipfel des Berges -mit der entsprechenden Aussicht auf Zürich- sind wir jedenfalls nicht.

Der Teufel liegt im Detail. Google Maps hat Recht. Wir sind auf dem Üetliberg. Auf dem höchsten Punkt, den man mit dem Auto erreichen kann. Leider auf der falschen Seite, von der man Zürich eben nicht sehen kann.

Wir korrigieren die Anfahrt und fahren das letzte Stück mit dem Zug, um dann die wirklich lohnenswerte Aussicht zu genießen.

Zum Abschluss eines sehr schönen Tages statten wir Zürich dann noch einen direkten Besuch ab.

Eine Kostprobe der für Zürich berühmten Luxemburgerli darf natürlich nicht fehlen.