Robben Island ohne Robben (Kapstadt/Südafrika)

Robben Island ohne Robben (Kapstadt/Südafrika)

Nach dem wir gestern mit den Online Tickets ja unsere liebe Mühe hatten, ziehen wir heute ganz analog los. Wir gehen vom Schiff zu Fuß zur Waterfront und kaufen dort am Schalter Tickets für den Katamaran, der uns zur Robben Island bringt.

Haltet mich für verrückt, aber ich fand den Old-School Weg echt einfach und unkompliziert.

Auf Robben Island sehen wir Kormorane und Pinguine, aber keine Robben und das ist voll ok.

Die Insel hat Ihren Namen zwar wegen der vielen Robben in Form von Seelöwen. Berühmt, berüchtigt und sehenswürdig ist sie aber wegen einer anderen Tatsache.

Lange Zeit war sie Heimat eines Gefängnis für politische Gefangene während des Apartheidsregimes. So war auch Nelson Mandela 18 Jahre lang hier inhaftiert.

Heute ist sie eine Museums-Insel, auf der man das ehemalige Gefängnis besichtigen kann und genau das machen wir auch.

Die Tour beginnt mit einer Bustour über die Insel. Dabei bekommt man die Unterkünfte der Gefängniswärter und die Funktionsräume wie z.B. die Arztpraxis zu sehen. Dieser Teil begeistert Stefan und mich nur bedingt. Das liegt insbesondere daran, dass der Busguide zumindest mit meinen überschaubaren Englischkenntnissen nur schwer zu verstehen ist. Zusätzlich ist der Lautsprecher in unserer Nähe mehr kaputt als ganz und verzehrt jedes dritte Wort. Das macht es jetzt nicht einfacher.

Im zweiten Teil durch das Gefängnis wechselt der Guide und Dede begleitet uns jetzt.

Das macht die Tour zu einem Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde. Einerseits weil sein Englisch deutlich besser zu verstehen ist und andererseits weil er als ehemaliger Häftling Zeitzeuge ist. Er gibt uns einen so realistischen Einblick in den Gefängnis-Alltag, dass es kaum zu ertragen ist,

Als er beschreibt, wie Gefangene auf die Holzpritsche geschnallt mit der Peitsche für angebliches Fehlverhalten bestraft wurden, stockt seine Stimme und ich habe einen riesigen Kloß im Hals.

Zum Abschluss bekommen wir die Einzelzelle von Nelson Mandela zu sehen.

Nach Rückkehr zum Festland zeigen sich uns beim Aussteigen doch noch einige Seelöwen.

Aber so gerne ich ja wildlebende Tiere sehe. Das war heute zweitrangig.

„Wer hat diese Scheiße erfunden?“ oder warum Schriftgröße 6 keine Hilfe ist (1. Seetag)

„Wer hat diese Scheiße erfunden?“ oder warum Schriftgröße 6 keine Hilfe ist (1. Seetag)

Heute ist Seetag eins von fünf auf dieser Tour. Das bedeutet auch, Stefan und ich haben Zeit das Schiff und die Angebote auf dem Schiff zu erkunden.

Als Informationsmedium dient dazu klassischer Weise die AIDA Heute, die tägliche Schiffszeitung mit allen Infos und Angeboten. Aufgrund der Fülle der AIDA Angebote wurde die Zeitung bisher im DIN A3 Format gedruckt und zur Verfügung gestellt.

Vermutlich um Kosten zu sparen und als Beitrag zur Nachhaltigkeit, wird die AIDA Heute mittlerweile im DIN A4 Format gedruckt. Also nur noch halb so groß.

Blöd ist allerdings, dass AIDA zwar das Format verkleinert hat, aber trotzdem alle Informationen weiterhin abdruckt. Die Lösung von AIDA ist gleichermaßen einfach wie auch nicht hilfreich. Sie verringern einfach die Schriftgrösse. Das Ergebnis ist, dass man die Schrift faktisch nicht mehr lesen kann.

Jetzt sind meine Augen in meinem biblischen Alter nicht mehr die Besten. Grüße gehen an den Optiker meines Vertrauens raus. Wir müssen da wohl was neues machen, ich komme demnächst mal vorbei.

Unabhängig davon, bin ich überzeugt, dass auch junge Augen mit Schriftgröße sechs Probleme hätten. Oder, wie Stefan es ausdrückt: „Wer hat diese Scheiße erfunden?“

Alternativ besuchen wir heute die abendliche Show des sehr witzigen Entertainment Manager Dennie. Irgendwie müssen wir uns ja informieren.

Kapitän links / Entertainment Manager rechts

Seetag bedeutet aber auch Zeit für eine Neuauflage der Stefan-und-Jens-Seetag-Challenge. Die Regeln sind einfach. Wir denken uns abwechselnd kleine Aufgaben aus und treten dann gegeneinander an. Der Gewinner bekommt einen Punkt. Wer am Ende der Reise mehr Punkte hat, gewinnt die Challenge.

Heute geht es um die Blinddates bei der Kunstauktion. Dort gibt es nämlich immer Bilder, die verdeckt versteigert werden, so dass man erst nach der Versteigerung weiß, um welches Kunstwerk es überhaupt ging.

Unsere Aufgabe ist es nun zu schätzen, für wieviel Kohle, dass erste Blinddate versteigert wird.

Stefan liegt mit 230 EUR nur zehn EUR unter dem Verkaufspreis und geht somit 1:0 in Führung.

Der von mir erfundene WLT-Index, also der „Wild-lebende Tierarten-Index“ steigt mit der Sichtung von Delphinen auf dieser Tour auf sieben. Bisher waren es Salamander, Pavian, Strauß, Seelöwe, Pinguin und Kormoran.

Morgen geht es von Port Elisabeth aus zur Safari. Von daher hoffe ich morgen über eine weitere Steigerung berichten zu können.

King Elvis Safari (Port Elisabeth/Südafrika)

King Elvis Safari (Port Elisabeth/Südafrika)

In Port Elisabeth (oder wie es jetzt eigentlich offiziell heißt, in Gqeberha) angekommen, machen wir uns auf die Suche nach unserem heutigen Ausflugsanbieter. Obwohl wir den Ausflug über Get-Your-Guide gebucht haben, kümmert sich vor Ort eine andere Agentur um die Durchführung. Wir finden den Stand von Into Tours und steigen zusammen mit sechs anderen AIDA Gästen in den Kleinbus von King Elvis, unserem Tourguide. Ein echter Glücksgriff wie sich zeigen wird.

Dann fahren wir zum Addo Elephant Park, dem drittgrößten Nationalpark in Südafrika. Welches Tier sehen wir somit als erstes? Richtig! Einen Kaffernbüffel.

Der Büffel gehört neben dem Nashorn, dem Geparden, dem Löwen und (überraschender Weise) dem Elefanten zu den Big Five.

Nicht zu den Big Five gehören die super coolen Warzenschweine, die wir als zweites zu Gesicht bekommen. Insbesondere die vielen Ferkel sind super süß. Im Addo Elephant Park stellen sie übrigens die größte Gruppe von Tieren.

Deutlich vor den Elefanten. So gesehen müsste der Park eigentlich umbenannt werden. Obwohl sie beim Stadtnamen dort viel Energie investieren, damit der von den englischen Besatzern gewählte Name weg kommt, sind sie beim Park hier eher defensiv unterwegs. Mein Eindruck ist: Die Warzenschweine werden hier benachteiligt. Scheint Ihnen aber egal zu sein.

Zugegebener Weise die Elefanten sind auch sehr cool.

Und sie interessieren sich für uns Menschen und unsere lauten Autos mal so überhaupt nicht. Wir kommen deshalb super nah an die Elefanten ran, ohne, dass es sie zu stören scheint. Manchmal laufen sie so nah an unserem Kleinbus vorbei, dass man sie fast berühren könnte. Machen wir aber lieber nicht.

King Elvis erweist sich nicht nur als Super-Guide, sondern auch als Elefanten Flüsterer. Er positioniert das Auto so, dass eine Gruppe Elefanten direkt auf unser Auto zuläuft. Super cool. Bis sie näher kommen und voll auf unser Auto zu halten. Ich stelle mir kurz die Frage, was passiert wenn sie nicht den Kurs ändern. Hält so ein Kleinbus Dach einen Elefanten aus?

Zielsicher haben sie dann aber ca. einen halben Meter vor unserer Stoßstange die Straße gekreuzt.

Mit den Elefanten endet unsere Sichtung der Big Five. Nashörner, Geparden und Löwen zeigen sich uns nicht. Das finde ich ganz ok so. Klar hätte ich alle drei auch noch gerne gesehen. Das man aber nicht immer alle sieht und es deshalb natürlich keine Garantie gibt, beweist, dass es eben wild lebende Tiere sind.

Außerdem zeigen sich uns viele andere spannende Tiere, die halt nicht zu den Big Five gehören. Zebras, verschiedene Antilopenarten, Strauße, Grünmeerkatzen, Paviane und Schakale.

Laut King Elvis ist die Sichtung einer Hyäne etwas ganz besonderes, da man diese wohl nur super selten zu sehen bekommt.

King Elvis bereitet uns eine sehr gelungene Safari, die mir als absolutes Highlight in Erinnerung bleiben wird. Selbst Stefan, der bekanntlich eher im Fanclub „Tote Steine“ ist, muss zugeben, dass die Safari ganz cool war. Ein in Bezug auf lebende Dinge sehr seltener Gefühlsausbruch.

Feuer, Giraffen und Fingernägel (Port Elisabeth/Südafrika)

Feuer, Giraffen und Fingernägel (Port Elisabeth/Südafrika)

2.Tag in Port Elisabeth. Für heute haben wir uns spontan für eine zweite Safari entschieden. Diese haben wir erst am letzten Seetag gebucht. Diesmal nicht über eine Agentur, sondern über einen Kontakt, den uns Anja (die wir letztes Jahr auf der Asien Kreuzfahrt kennengelernt haben) vermittelt hat. Witziger Weise waren Anja und Uli direkt auf der Kreuzfahrt bevor wir aufgestiegen sind.

Die Kommunikation mit der Reisebegleiterin, die uns auf eine Privattour mitnehmen will, gestaltet sich allerdings etwas schwierig. Erst über Facebook, dann über einen WhattsApp Einzelchat und schließlich über eine WhattsApp Gruppe mit allen Teilnehmenden.

Die Kommunikation erfolgt in Deutsch. Das ist nicht das Problem. Es gibt auch nicht zu wenig Informationen, ganz im Gegenteil. Das man eine leichte Windjacke mitnehmen soll, wird uns gleich dreimal mitgeteilt. Nur die wirklich entscheidenden Fragen (Wo soll es hin gehen? Was kann man da eventuell sehen?) werden erst während der Tour beantwortet. Wir lassen uns trotzdem darauf ein.

Es wird uns auch mehrfach empfohlen unsere Ferngläser mitzubringen. Nicht das wir welche hätten. Für diesen Fall wird uns empfohlen, ein Fernglas an der AIDA Rezeption auszuleihen. Als hätte AIDA Ferngläser, die sie an der Rezeption verleihen. So ein Blödsinn! Um zu beweisen, dass das völliger Quatsch ist, frage ich die sehr nette Rezeptionsmitarbeiterin nach einem Fernglas.

Ich staune nicht schlecht, als sie kurz verschwindet und mit einem riesigen Fernglas wiederkommt. Gut, dass ich nicht gewettet habe.

Im Kleinbus angekommen, erfahren wir von den sehr netten Mitreisenden, dass wir heute zwei verschiedene private Reservate, (sogenannte Game Reservate) besuchen. Der Name spielt auf die Vergangenheit an, bei dem man in diesen privaten Parks verschiedene Tiere als Teil eines Game (also Spiels) jagen konnte.

Dann wird es heiß. Auf dem Weg zum Nyosi Game Reserve fahren wir an mehreren Buschfeuern vorbei. Die Luft riecht folgerichtig verbrannt. Die große Trockenheit hat große Teile der Vegetation verbrannt oder verbrennt sie gerade. Das Feuer hat leider auch vor dem Reservat nicht halt gemacht.

Im übrig geblieben Grünen, entdecken wir heute Giraffen. Toll.

Ansonsten ist der kleine Park im direkten Vergleich zu der Safari von gestern allerdings eher eine Ergänzung der Eindrücke als eine Steigerung.

Auch das Fernglas ist hier keine große Hilfe.

Auch im Kragga Kamma Game Park, der noch viel kleiner ist, sehen wir zwar viele Tiere, aber die ganz große Begeisterung kommt nicht auf.

Das liegt auch daran, dass unser großer Wunsch ein Nashorn zu sehen auch heute nicht in Erfüllung geht.

Das liegt wiederum daran, dass diese tollen Tiere nach wie vor stark gejagt werden. Es gibt Menschen, die Teile vom Horn des Nashorn als Aphrodisiakum essen, weil sie glauben dadurch in Fahrt zu kommen. Deshalb werden es immer weniger Nashörner, auch in den Reservaten.

Das Horn eines Nashorns besteht nicht aus Knochensubstanz, sondern hauptsächlich aus Keratin, demselben faserigen Strukturprotein, das auch in menschlichen Fingernägeln vorkommt.

Deshalb sei allen Idioten, die mit Ihrer Nachfrage nach Hörnern von Nashörnern (damit Ihnen einer abgeht), dafür sorgen, dass diese wunderbaren Tiere erschossen werden, folgendes gesagt:

Kaut gefälligst Eure Fingernägel!

Der weiße Hai in Danger-Hausen (Eastlondon/Südafrika)

Der weiße Hai in Danger-Hausen (Eastlondon/Südafrika)

Heute sind wir in East London. Ein scheinbar furchtbar gefährlicher Ort. Zumindest wenn man AIDA glaubt. Der Kapitän, der Lektor und der Entertainment Manager weisen uns mehrfach darauf hin, dass man hier auf keinen Fall zu Fuß irgendwo hin laufen soll. Und nicht alleine. Und nicht zu zweit, da das noch keine Gruppe ist. Und nicht nachts. (Das ist kein großes Problem, da wir nur tagsüber überhaupt hier sind.) Und keine Wertsachen mitnehmen, und so weiter und so weiter.

Wir haben lange auch gar keine Idee, was wir hier sehen wollen. Stefan‘s Geduld sich mit mir lebende Tiere anzugucken, ist aufgebraucht. Also keine Tiere. Stefan will zwischenzeitlich sogar wegen der Sicherheitslage an Bord bleiben. Das ist für mich aber keine Option.

Da wir ja, wenn wir schon ohne AIDA Ausflug das Schiff verlassen, auf jeden Fall ein Taxi nehmen sollen und auf keinen Fall nur zu zweit losgehen sollen, reaktivieren wir die Selbsthilfegruppe „Buchung von digitalen Tickets“ vom ersten Tag in Kapstadt und nehmen zu sechst ein Taxi. Mit dabei sind somit Iris und Ralf, die bei der Kunstauktion Bilder ersteigern um Ihre Kinder zu ärgern und Klimmzug-Christian und Wer-wird-Millionär Lesly. Hier erklären sich die Namen ja von selbst. Eine wirklich coole Gruppe, die von Anfang an harmoniert.

Zu sechst wagen wir uns somit -ohne Security und Guide- todesmutig nach Danger-Hausen, wie ich East London ab sofort nenne.

Zusätzlich zu der angeblichen großen Gefahr durch Angriffe durch Menschen, gibt es hier eine zweite Gefahrenquelle. An den Stränden von East London besteht aufgrund der angrenzenden „Wild Coast“ ein erhöhtes Risiko für Haiangriffe, Und ja. Es gibt hier eine große Population von weißen Haien. Aber dazu später mehr.

Nachdem wir uns mit einem Taxifahrer geeinigt haben, werde ich völlig undemokratisch zum Guide der heutigen Tour bestimmt und soll somit vorne neben dem Fahrer sitzen. Vermutlich, da die Gefahr durch einen Angriff über eine eingeschlagene Seitenscheibe am höchsten ist.

So kommt es, dass ich Guide von Danger-Tours (so würde ich eine Agentur hier zumindest nennen) werde.

Zunächst fahren wir zum Rathaus. Sehr hübsch. Die hohe Umzäunung und die vielen Security Kräfte trüben die Stimmung aber ein bisschen.

Dann fahren wir auf Wunsch der Frauen zur Einkaufs-Mall.

Dann geht es zum Nahoon Reef, einer wirklich beeindruckenden Naturkulisse.

Christian und Stefan lassen es sich auch nicht nehmen auf den kolossalen Felsbrocken, der hier rumliegt, zu klettern.

Vielleicht durch Glück oder durch unsere angsteinflössende Aura unserer 6er Gruppe, oder weil es vielleicht doch gar nicht so gefährlich ist, wie AiDA sagt, passiert uns gar nix.

Mit dieser Erkenntnis stellen sich Christian, Lesly, Stefan und ich auch noch der nächsten Herausforderung. Schwimmen im Hai-Meer.

Ist schon ein komisches Gefühl, als meine Füße das Wasser berühren.

Ich beruhige mich mit der Erkenntnis von Markus Krebs. „Vor Haien braucht man keine Angst haben. Man hört doch an der Musik, wenn der Hai sich nähert.“

Das Wasser und die ordentlich hohen Wellen sind toll, so dass ich alle Sorgen schnell vergesse.

Da waren halt keine Haie!

Bearbeitet mit CoPilot

So geht ein Tag, für den wir lange keine Idee hatten und beim dem wir fast an Bord geblieben wären, als ein sehr schöner Tag der Tour in die Geschichte ein. Das liegt insbesondere auch an der netten Gesellschaft der Gruppe.

Logo Entwicklung aus Langeweile (2.Seetag)

Logo Entwicklung aus Langeweile (2.Seetag)

Stefan liebt Seetage. Es gibt den ganzen Tag etwas zu essen und zu trinken. Zu den normalen Essenszeiten kommt an einem Seetag meistens noch eine Sonderaktion dazu. Heute Bayrischer Frühschoppen mit Weißwurst.

Um bloß nicht irgendetwas zu verpassen, stellt er sich einen Wecker und steht um 05:30 Uhr auf. Dann geht er 1 1/2 Stunden auf dem Oberdeck laufen und geht dann nach dem Duschen wieder ins Bett. Dann springt er kurz vor Ende der Frühstückszeit wieder auf. Eine Mahlzeit auszulassen ist keine Option. Dann zum Frühschoppen, dann wieder Sport in Form von Spinnig, dann wieder Essen und so weiter.

Meine Begeisterung für Seetage hält sich dagegen in Grenzen.

Ich schlage meistens Zeit tot. Klar es gibt auf AIDA viele Angebote.

So gehe ich zum Beispiel zum Namibia Vortrag des Lektors Robert. Der ist übrigens mit großen Abstand der beste Lektor, den ich bisher erlebt habe. Jung, dynamisch, witzig und wirklich informativ.

Oder ich gehe zur Kunst Auktion und versuche kein Bild von Otto Waalkes zu ersteigern. Das ist schon schwierig, da ich viele Werke von ihm sehr schön finde.

Insgesamt kenne ich aber viele Angebote schon. Deshalb habe ich im Gegensatz zu Stefan viel Zeit über.

Deshalb spiele ich ein bisschen mit der KI. Ich nutze seit einiger Zeit Microsoft CoPilot, wie man an dem Bild gestern mit den Haien sehen kann.

Aus Langeweile beginne ich zusammen mit der KI ein Logo für www.herrjensemann.de zu entwickeln. Ausgangspunkt ist das Titelbild meiner Homepage, was mich beim Wandern im Stubaital, nach einem krassen Aufstieg zeigt. Mein Gesichtsausdruck ist somit von Erschöpfung, nicht aber schlechter Laune gezeichnet.

Die KI macht daraus als erstes einen Comic.

Die Versuche einer Skizze verwerfe ich wieder.

Anstelle dessen macht die KI aus dem Comic eine schwarz-weiß Variante.

Ist noch zu groß für ein Logo. Also weg mit dem Körper.

Finde ich schon ganz gut. Allerdings wirkt mein Gesichtsausdruck jetzt eher schlecht gelaunt als angestrengt. Die Versuche das zu ändern, führen zu einer weiteren Reduzierung des Logos.

Dann noch den Mund (der wirkt immer noch schlecht gelaunt) weg. Hier jetzt das finale Ergebnis.

Schreibt gerne in die Kommentare, welche Logo Variante Euch am Besten gefällt. Freue mich über Feedback.