Die Schweiz ist teuer. Ja, ich weiß, dass der Reisebericht von gestern auch so angefangen hat.
Ist für den heutigen Bericht aber auch wichtig.
Der ursprüngliche Plan für heute war eine Zugfahrt zu Europas höchstem Bahnhof auf dem Jungfraujoch. Für die ca. einstündige Bahnfahrt rufen die Schweizer 277 Schweizer Franken, also ca. 300 EUR auf. Das sind 600 Mark. Pro Kopf.
Ich wollte den Zug ja gar nicht kaufen, deshalb entscheiden wir uns gegen das Joch und dafür für den Thuner See und die hier ansässigen St. Beatus-Höhlen. Definitiv auch beeindruckend.











Auf der erfolglosen Suche nach der Hängebrücke von Beatenberg nehmen wir zumindest die traumhafte Aussicht mit.




Ich bilde mir auch ein in der Ferne das Jungfraujoch erkennen zu können.
Dann fahren wir zu unserer heutigen (natürlich von Olli ausgesuchten) Unterkunft. Das Hotel am See in Oberhofen liegt -wie der Name schon sagt – direkt am Thuner See. Der Ausblick von der Terrasse ist der Hammer. Für coole Unterkünfte hat Olli einfach ein Händchen.


Das mein Blutdruck beim einchecken kurz in die Höhe schnellt, dafür kann Olli nichts. Aber der Reihe nach. Die geschätzte knapp sechzig Jahre alte Hotelmanagerin eröffnet uns nämlich das in Ihrer Übersicht nur ein Doppelzimmer und kein Einzelzimmer gebucht sei. Während Olli die Buchungsbestätigung am Handy sucht, schaut mich die Frau an und eröffnet mir, dass sie bisher noch immer eine Lösung gefunden hätten. Sie hätte letztens auch Gäste mit zu sich nach Hause genommen. Ich meine ein angedeutetes Augenzwinkern zu erkennen, als sie das sagt. Mich beruhigt schon, dass Olli die Buchungsbestätigung über zwei Zimmer findet und ich somit doch im Hotelzimmer übernachten kann.

600 Mark!!!!!!!!!
Falls ihr noch die Gelegenheit habt: Thun hat auch schöne Brücken! Und es ist quasi Volkssport, von dort in die Aare zu springen und sich im frischkalten Wasser bis zum nächsten Ausstieg treiben zu lassen. Träumchen, hab ich schon probiert.