Auf der Suche nach dem Frühstücksraum machen wir noch ungewollt eine Klosterbesichtigung.

Ist nämlich gar nicht so einfach den richtigen Raum zu finden.

Das Frühstück ist total ok. Die Atmosphäre des großen Kloster-Speisesaals ist aber für mich (der zum ersten Mal in einem Kloster übernachtet hat) etwas besonders. Die Mönche auf den Gemälden scheinen mich zu beobachten und es würde mich nicht wundern, wenn mich einer der Mönche aus dem Gemälde (wie bei Harry Potter) ansprechen würde.

Dann starten wir mit der heutigen Etappe. Zu Beginn verläuft der Weg immer mal links oder rechts der Salm. Sehr schön.

Die Eifel im Allgemeinen und der Eifelsteig im Besonderen sind insgesamt wirklich schön. Allerdings sind die „Wege“ aufgrund der üppigen Vegetation nicht immer als „Wege“ zu erkennen. Hier ein Beispiel:

In der Eifel gibt es aber auch komische Dinge, die ich hier zum ersten Mal gesehen habe. So bin ich wirklich überrascht, als wir an einer Frau vorbeikommen, die verschiedene Yoga-Übungen macht und Ihr riesiger Hund im Takt dazu bellt. Diese scheinbar hier erfundene Form des Bell-Yogas war mir neu.

So geht unsere Wanderung auf den Eifelsteig heute zu Ende. Was die Wanderung besonders macht sind die Mitwanderer. Eine wirklich nette Truppe. An dieser Stelle mal vielen Dank, dass ihr dabei ward.

Für mich war die Wanderung echt schön, aber auch anstrengend. So soll das ja aber auch sein.

Was nicht so sein soll und mich nervt sind die (zumindest bei mir) mit Wandern verbundenen Schmerzen. Dieses Mal besonders hervor zu heben sind Nacken, Wolf und natürlich Füße. Haben mir letztere gestern erst so ab 17 km weh getan, fängt das heute schon ab 7 km an.

Das ist so nicht schön und kann so nicht bleiben. Ich habe im Vorfeld andere Einlagen getestet und den Versuch wegen einer (immer an derselben Stelle) auftrennen Druckstelle abgebrochen und für diese Wanderung wieder die alten Einlagen genutzt. Mit absehbaren Folgen: Zwar keine Druckstelle, aber dafür früh schmerzende Füße.

So gibt es nur eine logische Konsequenz. Die heutige Wanderetappe ist für mich gleichzeitig das Ende aller Wanderungen.

Zumindest mit diesen Einlagen!