Der frühe Vogel kann uns mal. Heute haben wir ausnahmsweise keinen frühen Termin und fahren deshalb erst um kurz vor zehn mit dem Bus zu San Clemente.

Was das ist? Natürlich eine Kirche. Das besondere ist, dass diese Kirche auf einer anderen älteren Kirche gebaut ist.




Diese wiederum auf einem noch älteren Tempel. Alle schön übereinander. Das coole ist, dass man alle drei besuchen kann. Das ist schon krass.


Vielen Dank an Jessi für die Empfehlung.
Dann geht weiter. Wohin? Richtig – zur nächsten Kirche. Jetzt geht es um die Erzbasilika San Giovanni in Laterano, wo der Papst früher mal seinen Sitz hatte. Auch schön.

Damit haben wir jetzt immerhin zwei der sieben Hauptkirchen (die jeder Pilger mal besucht haben sollte) geschafft. Da wir ja im klassischen Sinne keine Pilger sind, finde ich das ganz ok.
Insgesamt gibt es in Rom über 900 Kirchen. Potential wäre somit durchaus noch vorhanden. Bei dem Spiel möglichst viele Kirchen zu besuchen steigen wir jetzt aber aus um uns einer anderer Form eines historischen „Spiels“ zu widmen.

Beim Besuch des beeindruckenden Kolosseums erfahren wir während der Führung viel über die damals wirklich grausamen Spiele. Mann gegen Mann, Frau gegen Frau oder Mann oder Frau gegen wildes Tier. Meistens mit dem Ausgang, dass nur einer überlebt. Das die Arena mit Sand ausgelegt war um das viele Blut aufzusaugen, schockiert den kleinen Jungen, der mit uns die Führung besucht.

Beim Forum Romanum gibt es etwas weniger Schockierendes, aber keineswegs weniger Beeindruckendes.


Auch der Palatin-Hügel – einer der sieben Hügel Roms und der Ort, an dem die römischen Kaiser ihre monumentalen Palastanlagen errichten ließen, ist definitiv beeindruckend.




So geht eine sehr beeindruckende, aber auch anstrengende Reise zu Ende.

Was ist aus „eine Kirche pro Tag“ geworden? An Traditionen muss man festhalten. Bei der nächsten Gelegenheit werde ich das ausnutzen. 😉
Es war eine schöne Rom-Tour.
Kommt gut nach Hause 🙋🏼♂️