Heute sind wir in East London. Ein scheinbar furchtbar gefährlicher Ort. Zumindest wenn man AIDA glaubt. Der Kapitän, der Lektor und der Entertainment Manager weisen uns mehrfach darauf hin, dass man hier auf keinen Fall zu Fuß irgendwo hin laufen soll. Und nicht alleine. Und nicht zu zweit, da das noch keine Gruppe ist. Und nicht nachts. (Das ist kein großes Problem, da wir nur tagsüber überhaupt hier sind.) Und keine Wertsachen mitnehmen, und so weiter und so weiter.
Wir haben lange auch gar keine Idee, was wir hier sehen wollen. Stefan‘s Geduld sich mit mir lebende Tiere anzugucken, ist aufgebraucht. Also keine Tiere. Stefan will zwischenzeitlich sogar wegen der Sicherheitslage an Bord bleiben. Das ist für mich aber keine Option.
Da wir ja, wenn wir schon ohne AIDA Ausflug das Schiff verlassen, auf jeden Fall ein Taxi nehmen sollen und auf keinen Fall nur zu zweit losgehen sollen, reaktivieren wir die Selbsthilfegruppe „Buchung von digitalen Tickets“ vom ersten Tag in Kapstadt und nehmen zu sechst ein Taxi. Mit dabei sind somit Iris und Ralf, die bei der Kunstauktion Bilder ersteigern um Ihre Kinder zu ärgern und Klimmzug-Christian und Wer-wird-Millionär Lesly. Hier erklären sich die Namen ja von selbst. Eine wirklich coole Gruppe, die von Anfang an harmoniert.
Zu sechst wagen wir uns somit -ohne Security und Guide- todesmutig nach Danger-Hausen, wie ich East London ab sofort nenne.
Zusätzlich zu der angeblichen großen Gefahr durch Angriffe durch Menschen, gibt es hier eine zweite Gefahrenquelle. An den Stränden von East London besteht aufgrund der angrenzenden „Wild Coast“ ein erhöhtes Risiko für Haiangriffe, Und ja. Es gibt hier eine große Population von weißen Haien. Aber dazu später mehr.
Nachdem wir uns mit einem Taxifahrer geeinigt haben, werde ich völlig undemokratisch zum Guide der heutigen Tour bestimmt und soll somit vorne neben dem Fahrer sitzen. Vermutlich, da die Gefahr durch einen Angriff über eine eingeschlagene Seitenscheibe am höchsten ist.
So kommt es, dass ich Guide von Danger-Tours (so würde ich eine Agentur hier zumindest nennen) werde.
Zunächst fahren wir zum Rathaus. Sehr hübsch. Die hohe Umzäunung und die vielen Security Kräfte trüben die Stimmung aber ein bisschen.
Dann fahren wir auf Wunsch der Frauen zur Einkaufs-Mall.
Dann geht es zum Nahoon Reef, einer wirklich beeindruckenden Naturkulisse.
Christian und Stefan lassen es sich auch nicht nehmen auf den kolossalen Felsbrocken, der hier rumliegt, zu klettern.
Vielleicht durch Glück oder durch unsere angsteinflössende Aura unserer 6er Gruppe, oder weil es vielleicht doch gar nicht so gefährlich ist, wie AiDA sagt, passiert uns gar nix.
Mit dieser Erkenntnis stellen sich Christian, Lesly, Stefan und ich auch noch der nächsten Herausforderung. Schwimmen im Hai-Meer.
Ist schon ein komisches Gefühl, als meine Füße das Wasser berühren.
Ich beruhige mich mit der Erkenntnis von Markus Krebs. „Vor Haien braucht man keine Angst haben. Man hört doch an der Musik, wenn der Hai sich nähert.“
Das Wasser und die ordentlich hohen Wellen sind toll, so dass ich alle Sorgen schnell vergesse.
Da waren halt keine Haie!
Bearbeitet mit CoPilot
So geht ein Tag, für den wir lange keine Idee hatten und beim dem wir fast an Bord geblieben wären, als ein sehr schöner Tag der Tour in die Geschichte ein. Das liegt insbesondere auch an der netten Gesellschaft der Gruppe.
Stefan liebt Seetage. Es gibt den ganzen Tag etwas zu essen und zu trinken. Zu den normalen Essenszeiten kommt an einem Seetag meistens noch eine Sonderaktion dazu. Heute Bayrischer Frühschoppen mit Weißwurst.
Um bloß nicht irgendetwas zu verpassen, stellt er sich einen Wecker und steht um 05:30 Uhr auf. Dann geht er 1 1/2 Stunden auf dem Oberdeck laufen und geht dann nach dem Duschen wieder ins Bett. Dann springt er kurz vor Ende der Frühstückszeit wieder auf. Eine Mahlzeit auszulassen ist keine Option. Dann zum Frühschoppen, dann wieder Sport in Form von Spinnig, dann wieder Essen und so weiter.
Meine Begeisterung für Seetage hält sich dagegen in Grenzen.
Ich schlage meistens Zeit tot. Klar es gibt auf AIDA viele Angebote.
So gehe ich zum Beispiel zum Namibia Vortrag des Lektors Robert. Der ist übrigens mit großen Abstand der beste Lektor, den ich bisher erlebt habe. Jung, dynamisch, witzig und wirklich informativ.
Oder ich gehe zur Kunst Auktion und versuche kein Bild von Otto Waalkes zu ersteigern. Das ist schon schwierig, da ich viele Werke von ihm sehr schön finde.
Insgesamt kenne ich aber viele Angebote schon. Deshalb habe ich im Gegensatz zu Stefan viel Zeit über.
Deshalb spiele ich ein bisschen mit der KI. Ich nutze seit einiger Zeit Microsoft CoPilot, wie man an dem Bild gestern mit den Haien sehen kann.
Aus Langeweile beginne ich zusammen mit der KI ein Logo für www.herrjensemann.de zu entwickeln. Ausgangspunkt ist das Titelbild meiner Homepage, was mich beim Wandern im Stubaital, nach einem krassen Aufstieg zeigt. Mein Gesichtsausdruck ist somit von Erschöpfung, nicht aber schlechter Laune gezeichnet.
Die KI macht daraus als erstes einen Comic.
Die Versuche einer Skizze verwerfe ich wieder.
Anstelle dessen macht die KI aus dem Comic eine schwarz-weiß Variante.
Ist noch zu groß für ein Logo. Also weg mit dem Körper.
Finde ich schon ganz gut. Allerdings wirkt mein Gesichtsausdruck jetzt eher schlecht gelaunt als angestrengt. Die Versuche das zu ändern, führen zu einer weiteren Reduzierung des Logos.
Dann noch den Mund (der wirkt immer noch schlecht gelaunt) weg. Hier jetzt das finale Ergebnis.
Schreibt gerne in die Kommentare, welche Logo Variante Euch am Besten gefällt. Freue mich über Feedback.
Eigentlich hatten wir uns ja vorgenommen an jedem Seetag eine Stefan-und-Jens-Seetags-Challenge zu machen.
Unser Anspruch ist allerdings, keine Challenge zu machen, die wir schon mal gemacht haben.
Das macht es tatsächlich herausfordernd. Stefan ist von den ganzen Sport zu kaputt um sich etwas auszudenken.
Meine Ideen führen zwar zu sehr netten Begegnungen mit anderen Gästen, aber nicht zu verwertbaren Ergebnissen in Bezug auf die Gesamtwertung.
Gestern Abend beim Essen lernen wir zwei sehr nette Ehepaare kennen. Sie haben auch eine Challenge und versuchen die Berufe der Gäste, die an „Ihren Tisch“ kommen, zu erraten. Das ist der Beginn eines lustigen und feucht fröhlichen Abends. Das ist auch der Grund, warum im gestrigen Bericht nichts zur Challenge zu finden war. Ich war schlicht zu betrunken, um noch etwas zu schreiben.
Nach dem sie unsere Berufe erraten haben, binde ich die vier spontan in unsere Seetagschallenge ein. Stefan und ich tippen wieviele Kreuzfahrten die vier insgesamt schon gemacht haben. Zunächst sieht es so aus, als wen ich knapp gewonnen hätte. Dann wird das schon verkündete Ergebnis um Flusskreuzfahrten korrigiert, was dazu führen würde, dass Stefan jetzt gewonnen hätte. Die Challenge wird somit insgesamt als ungültig erklärt.
Auch die zweite Schätzrunde (diesmal geht es um die Summe der Schuhgrößen) führt zu keinem Ergebnis, da Stefan und ich exakt gleich weit vom tatsächlich Ergebnis entfernt liegen. Die Challenge für gestern geht somit unentschieden aus.
Heute wird es nicht einfacher mit den Ergebnis bringenden Disziplinen.
Die Idee war zu tippen, wo das Bild im Hintergrund aufgenommen wurde. Stefan tippt Karibik, ich indischer Ozean (oder genauer Seychellen). Die beiden AIDA Scouts bestätigen zwar meinen Tipp. Da es vom TV Studio, aber keine hundertprozentige Auflösung gibt, und die KI auch eher Zweifel schürrt und Italien als wahrscheinlichen Aufnahmeort angibt, erkennt Stefan meinen Sieg -verständlicher Weise- nicht an.
So starten wir mit unseren Tischnachbarn im Brauhaus einen zweiten Versuch in Bezug auf die getippten schon erlebten Kreuzfahrten. Diesmal ist das Ergebnis eindeutig und Stefan gewinnt deutlich und geht somit 2,5 zu 0,5 in Führung.
Heute beginnt der Tag mit dem Face-Check der namibischen Behörden. In der Warteschlange treffen wir auf eine besondere Lebensform. Den deutschen Krawall-Opa. Er ist grundsätzlich mit allem unzufrieden und lässt seinen Frust gerne und ungefiltert an allen anderen aus. So beschwert er sich natürlich über die lange Wartezeit, die (zur Unterhaltung um die Wartezeit angenehmer zu machen gedachte) Musik und auch sonst über alles und jeden. Scheinbar gilt hier das Motto: „Kreuzfahrt ohne Spaß-jetzt auch wieder über AIDA buchbar.“
Der Face-Check hat wenig mit dem Face (also dem Gesicht) zu tun, sondern deutlich mehr damit, ob man das Visum, das man im Vorfeld beantragen musste, auch bezahlt hat. Lesly und Christian (mit denen wir den heutigen Tag wieder zusammen verbringen) und Stefan und ich haben bezahlt und kommen somit ohne Probleme weiter.
Dann nehmen wir ein Taxi in die Geisterstadt Kolmanskuppe. Eine kleine Siedlung mitten in der Wüste, die mal dazu diente um Diamanten zu schürfen. Mittlerweile völlig verlassen, so dass die Wüste sich das Land nach und nach zurück holt.
Namibia war ja eine ganze Zeit von Deutschland besetzt. Der deutsche Einfluss ist auf jeden Fall überall auch in der Geisterstadt zu erkennen. So gab es eine Bäckerei, ein Krankenhaus und so weiter.
Wirklich beeindruckend, auch wenn wir keine Geister antreffen und auch keine Diamanten finden.
Dann fahren wir zurück nach Lüderitz, wie die Hafenstadt, in der wir heute liegen, immer noch heißt. Benannt nach Adolf Lüderitz, der die deutsche Besatzung organisiert und viel Leid über die einheimische Bevölkerung gebracht hat. Er hat unter anderem auf Shark Island, einer Halbinsel in unmittelbarer Nähe zum heutigen Liegeplatz, das erste deutsche Konzentrationslager gebaut. Ich kann deshalb gut nachvollziehen, dass Namibia plant, die Stadt um zu benennen.
In der Stadt ist unabhängig vom Namen der deutsche Einfluss z.B. auf den Baustil nicht zu leugnen.
Dann erfüllen wir Stefan‘s Wunsch nach Austern in Namibia. Wir kehren also in einem Restaurant in der Nähe der Kirche ein und Stefan bestellt eine große Portion Austern.
Natürlich isst er dann noch den Rest meiner Pizza und fast die Hälfte von Lesly‘s Pizza. Christian hat ein Steak mit Pommes und Gemüse bestellt. Das Steak ist aber so schlecht, dass es laut Christian eher wie eine Schuhsohle aus Gummi schmeckt. Das verdirbt ihm den Appetit und er lässt einen Großteil seiner Portion über. Insbesondere das Fleisch ist nicht kau- und somit nicht essbar.
Stefan sieht das natürlich anders. Das Christian mit seiner Einschätzung richtig liegt, kann man daran erkennen, wie intensiv Stefan versucht das Steak zu schneiden bzw. zu kauen. Es dauert ewig.
Dann erscheint die Rettung vor dem Restaurant. Ein hungrig aussehender Straßenhund.
Christian verfüttert das letzte kleine Stück Fleisch an den Hund, welches Stefan noch über gelassen hat. Alle sind zufrieden mit dieser Lösung. Alle außer Stefan.
Wir starten mit einem Spaziergang durch Walvis Bay, oder der Walfischbucht wie die Stadt auf Deutsch heißt.
Wale sehen wir nicht. Die Knochen deuten jedoch auf eine rege Walfang-Vergangenheit hin, was auch der Grund für den Namen der Stadt ist.
Während ich darüber nachdenke, wie gut es ist, das Whale Watching, das Whale Hunting abgelöst hat, macht Stefan Stefan-Dinge.
Dann geht es in die Namib-Wüste. Die mit 55-80 Millionen Jahre älteste Wüste der Welt. Sie ist auch deshalb Einzigartig, da sie auf 1.900 km Länge direkt an den atlantischen Ozean grenzt. Ein Naturschauspiel sondergleichen.
Es ist mein erstes Mal in einer echten Wüste. Ich bin fasziniert.
Richtig Spaß macht auch das Quad mit dem wir unterwegs sind. Um mich nicht in einem der vielen Sandberge abzuschießen und nie wieder gefunden zu werden, konzentriere ich mich während der Fahrt auf den Lenker und den Weg. Somit gibt es keine Action-Fotos.
Aber Action ist schon dabei. Bei der krass steilen Abfahrt von einer Düne rutscht mir das Herz kurz in die Hose. Auch weil ich mir einbilde den Atem des hinter mir fahrenden Typs zu spüren. Bremsen ist somit keine Option, wäre aber sinnvoll.
Nach der coolen Quadtour fahren wir zurück nach Walvis-Bay. Da wir heute über Nacht hier liegen, nutzen wir die Gelegenheit für ein Feierabend Bier an der Waterfront (also Strandpromenade). Dort versacken wir im Pirates Wreck.
Die verschiedenen lokalen Biere sind kein Problem. Der lokale Schnaps „Springboki“ beschleunigt unseren Zustand allerdings ganz ordentlich.
In der Hoffnung auf einen Sonnenuntergang verlegen wir unseren Standort auf die Dachterrasse der Bar. Also wir dachten, dass es sich um die Dachterrasse der Bar handelt. Als wir ankommen, sieht es so dort so aus.
Echt toll, dass sie uns sogar Stühle für den Sonnenuntergang bereit gestellt haben.
Wer kann schon ahnen, dass die Stühle dort stehen um zu trocknen, weil sie frisch gestrichen sind. Ist Stefan‘s Hose jetzt halt mehrfarbig.
Heute haben wir wieder einen Ausflug über Get-Your.Guide gebucht. Dort hat der Ausflug den Titel „Flamingos, Düne 7, Swakopmund, und Welwitshschia. Zum meinen großen Leidwesen mit Ausnahme der Flamingos, die wir nur in großer Entfernung (und somit außerhalb der Zoom Möglichkeiten meines iPhone 16e) entdecken, sehen wir alle oben genannten Dinge.
Warum der Reisebericht trotzdem einen ganz anderen Titel hat, hängt mit unseren Mitreisenden zusammen. Wir sitzen mit Robert (ich habe den Namen geändert), einem netten, ein bisschen verwirrten, aber absolut liebenswerten Opi und seiner Frau (dem Drachen) zusammen in einem Auto.
Dann beginnt ein Schauspiel, das Loriot auch nicht besser hätte inszenieren können. Stefan, der Drache und Robert sitzen hinten. Allen ist es scheinbar wichtig, sich anzuschnallen. Dann beginnt folgender Dialog:
Robert: „Es klickt nicht.“
Der Drache: „Robert, lass mich mal gucken. So geht es auch nicht. Rücke mal ein bisschen nach vorne.“
(Robert rückt nach vorne.)
Der Drache: Robert, jetzt mach mal gar nichts.“
(Robert macht gar nichts.)
Der Drache: „Robert, Du musst schon ein bisschen mitarbeiten.“
Robert: „Es klickt nicht.“
Nach dem Robert dann endlich angeschnallt ist, geht es über die Lagune (mit Pelikanen, aber leider ohne Flamingos) zur Düne 7.
Diese liegt außerhalb von Walvis Bay und ist aufgrund ihrer Lage 7 Meilen vom Stadtzentrum entfernt zu einem Wahrzeichen geworden.
Dort wechseln wir mit dem Drachen Euro gegen namibische Dollar. Um die Düne nämlich rauf zu klettern, muss man 150 Dollar pro Person bezahlen. Zahlung mit einer Karte oder Euro ist nicht möglich. Da der Drache auch nur noch 150 Dollar hat, und Stefan im Verhältnis zu mir so viel fitter und schneller ist wie eine Gepard im Verhältnis zu einer Schildkröte, lasse ich ihm den Vortritt.
Damit der Rest der Gruppe nicht so lange warten muss, gibt Stefan alles und joggt die Düne hoch.
Die 162 Kilometer (beim Berliner Mauerweglauf) joggen am Stück, scheinen sich auszuzahlen. Stefan ist ruck-zuck oben und bringt coole Fotos mit.
Beim einsteigen (und erneuten Anschnallen) wiederholt sich die „Loriot-Szene.“ Diese wird uns sozusagen als Running-Gag den gesamten Tag begleiten. Sie schnauzt ihn an, weil er irgendetwas tun oder nicht tun soll.
Nachdem Robert angeschnallt ist, geht es in die Wüste. Diesmal die Variante mit Steinen. Dort sehen wir verschiedene beeindruckende Felsformaten.
Obwohl es gar nicht so warm ist, nehmen wir die wirklich hübsche Oase gerne mit.
Dann geht es nach dem üblichen Anschnall-Wahnsinn (Es klickt wieder nicht), Offroad tiefer in die Wüste.
Dann informiert uns unser -im Vergleich zu den bisherigen Guides dieser Tour sehr wortkarger- Guide, dass wir uns jetzt die „Leichen“ anschauen. Er wiederholt auch auf Rückfrage von Robert nochmal, dass es sich um „Leichen“ handelt. Obwohl ich das auch seltsam finde, handelt sich Robert für die Nachfrage sofort wieder einen Anschiss vom Drachen ein.
Bei den „Leichen“ handelt es sich übrigens nicht um menschliche Überreste, sondern um eine Flechtenart, die ohne Wasser verbrannt wirkt, sobald sie aber Wasser bekommt, innerhalb kürzester Zeit grün wird.
In der Nähe finden wir auch Namibias berühmteste und ikonischste Pflanze. Die Welwitschia ist ein uraltes, endemisches „lebendes Fossil“ der Namib-Wüste . Sie kann über 1000 Jahre alt werden. Sie bildet zeitlebens nur zwei Blätter aus, die vom Wind zerfetzt werden, und ist als Nationalpflanze im Staatswappen verewigt.
Nachdem es natürlich wieder nicht geklickt hat, besuchen wir noch die wirklich schnuckelige und von Deutschen beeinflusste Stadt Swakopmund.
Auf dem Rückweg zum Schiff erhalten wir dann noch eine Loriot Zugabe. Ich kann mich vor Lachen, kaum halten.
Der Drache: „Robert, schläfst Du?“
Robert: „Nein.“
Der Drache: „Sah aus, als ob Du schläfst.“
Robert: „Ich schlafe nicht. Ich habe geblinzelt.“
Der Drache: „Jetzt ist nicht die richtige Zeit zum schlafen.“
Robert: „ ICH SCHLAFE NICHT! Ich habe geblinzelt. Darf ich das jetzt auch nicht mehr?“
Der Ausflug war ganz cool. Mein Highlight heute war aber definitiv die Privatvorstellung des Loriot Ensembles „Robert und sein Hausdrache.“